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Der Betrieb Mkushi
Die Ernte beginnt auf unserer eigenen Farm in Mkushi, im kommerziellen Bewässerungsgürtel der Zentralprovinz. Was gepflanzt wird, wie es wächst und wer die Saison arbeitet — das sind Entscheidungen der Farm, nicht zugekaufte Leistungen.
- Lage
- Mkushi, Zentralprovinz — der kommerzielle Bewässerungsgürtel Sambias
- Größe
- 1.800 ha unter Bewässerung; 3 Staudämme mit 17,8 Mio. m³ (Entnahme in der Trockenzeit ~65 % der Reserve)
- Kulturen
- Virginia, heißluftgetrocknet (FCV) — Tabak im Ausbau von 80 auf 600 ha, daneben Mais (inkl. Saatmais) und Weizen
- Saisonkräfte
- Ein Kern aus 40 Schlüssel- und 200 Stammkräften plus bis zu 300 Saisonstellen je nach Arbeitsanfall
Agronomie
Eine Farm unter einem Agronomieplan. Saatbeete, Auspflanzung, Köpfen und Ernte folgen einem Programm, sodass der Tabak, der Lilayi erreicht, gleichmäßig genug für eine verlässliche Klassifizierung ist. Virginia (FCV) mit 3.500+ kg/ha Trockenblatt unter Kreisberegnung, elf Jahre Bodenaufzeichnungen je Beregnungskreis (Fruchtbarkeit, pH, Nährstofftrends), Drohnenkartierung mit Präzisionsdüngung und eine Flotte mit über 80 % John Deere, gestützt auf eigene Werkstatt, Ersatzteillager, Düngerlager und acht Treibstofftanks.
Saatbeete: Anzucht im Float-System
Das Tabakprogramm ist auf die Anzucht im Float-System ausgelegt. Das Saatgut keimt in Trays, die unter Schutzabdeckung auf flachen Wasserbecken schwimmen; Wasser und Nährstoffe werden am Becken dosiert, nicht an der Pflanze geschätzt. Die Trays liefern einen gleichmäßigen, pflanzfertigen Bestand ohne bodenbürtige Krankheiten — im Takt des Programms, nicht des Wetters. Genau diese Kontrolle braucht ein Ausbau auf 600 ha Tabak: Gleichmäßige Auspflanzung ergibt gleichmäßige Bestände, und gleichmäßige Bestände lassen sich verlässlich klassifizieren.
Trocknung
Die Trocknung findet auf der Farm statt, in unseren eigenen Scheunen und unter unserer Führung. Die Scheunenstrategie folgt der veröffentlichten Brennstoff-Richtlinie der Gruppe — entwaldungsfrei nach Konzept: Der Brennstoff stammt aus eigens angelegten, auf die Ernte dimensionierten Energieholzplantagen, und hocheffiziente Scheunenkonzepte senken den Brennstoffbedarf je Kilogramm Trockenblatt erheblich.




